Corona-Krise
Kogler deutet 'langsames Hochfahren' der Wirtschaft an
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Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Freitag in einer Pressekonferenz eine Lockerung der wirtschaftlichen Einschränkungen angedeutet. Man werde die Fahrpläne für das langsame Hochfahren ab nächster Woche vorstellen, sagte Kogler. Seit 16. März sind die meisten Geschäfte und Lokale wegen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie geschlossen.
15-Mrd.-Hilfspaket
Die Regierung hat in der Pressekonferenz die Details des 15 Mrd. Euro schweren Nothilfefonds vorgestellt. Die Obergrenze der Hilfsgelder liegt bei drei Monatsumsätzen oder 120 Mio. Euro. Das Paket umfasst auch einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Anspruchsberechtigt seien Firmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent haben, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Ansprechpartner sei die Hausbank. Gleichzeitig wird auch die staatliche Haftung bei den Garantien von 80 auf 90 Prozent erhöht.
Wie Kogler sagte, wird es auch einen einjährigen Auszahlungsstopp für Dividenden geben sowie Beschränkungen bei Managerboni.
Corona-Maßnahmen: Das sagt Blümel
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Wann sperren die Geschäfte wieder auf?
Kogler betont noch einmal, dass man die aktuelle Lage im Auge behalten muss. Am Wochenende werde man dann alle Szenarien durchspielen, Anfang nächster Woche werden dann mögliche Schritte mitgeteilt. Der Vizekanzler deutet ein "langsames Hochfahren" der Wirtschaft an. "Dies betrifft Handelsgeschäfte sicherlich vor Sport-Großveranstaltungen"
Bis zu 75% der Kosten werden gedeckt
Für Betriebe, die bis zu 100 Prozent Umsatzeinbüßen haben, werden 75 Prozent der Kosten vom Staat übernommen.
"Garantieinstrument ist sehr schlau gemacht"
Mahrer lobt die einzelnen Maßnahmen. Diese seien sehr flexbel und würden echte Hilfe bringen.
WKO-Chef Mahrer beginnt mit Dank an die Regierung
Harald Mahrer bedankt sich für die Zusammenarbeit mit der Regierung. "Es ist ein beispielsloses Paket"
"In dieser Krise ist es nicht gerecht, einzelne Unternehmen zu bewerten"
Man sei sich mit den Bonitätsprüfern einig, dass Unternehmen nicht bewertet werden. Es wurde gestern ein Memorandum unterzeichnet.
"Wir wollen Wohlstand erhalten"
Österreich soll gut durch die Krise kommen. Unternehmen brauchen dafür vor allem Liquidität. Die Hilfen in Österreich seien "einzigartig. Das sehe ich in keinen anderen Land in Europa"
Ministerin Schramböck am Wort
Nun spricht die Wirtschaftsministerin. "Wir wollen keine Zustände wie in Italien", stellt Schramböck zu Beginn klar.
Was ist erfasst?
Blümel nennt dabei "Mieten, Strom, Internet und Zinsen, verderbliche und saisonale Ware"
Entstandener Schaden
Es gehe darum Betroffenheiten abzudecken, die dadurch entstehen, dass Schäden entstehen, die man nicht mehr gutmachen Es können Zuschüsse und Überbrückungskredite beantragbar sein, wenn der Umsatz um mehr als 40 Prozent zurückgehe.
Härtefallfonds
Die Zweite Phase startet am 16. April. Dann sollen max. 2000 Euro pro Monat für drei Monate ersetzt werden.
Finanzminister Blümel am Wort
Gernot Blümel beginnt mit einer Übersicht der bereits beschlossenen Wirtschaftshilfen.
"Wir wollen den Wirtschaftsbetrieb über die Krise drüberretten"
Dies sei das Ziel der Regierung. Die Unternehmen sollen dann auch zum "Wiederaufbau" beitragen.
Garantierte Kredite
Zudem soll es auch nicht-rückzahlbare Zuschüsse geben. Anträge können ab nächster Woche beantragt werden.
Corona-Hilfsfonds
Dieser ist mit 15 Milliarden Euro dotiert. Damit verfolgt man 2 Ziele: Überbrückung der Engpässe und Schäden abgelten.
Langsames Hochfahren
Nächsten Montag soll verkündet werden, wie die Wirtschaft wieder hochgefahren werden kann.
Größte Krise seit dem 2. Weltkrieg
"Sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer Dimension ist die Krise riesig", so Kogler. Die Regierung musste deshalb Maßnahmen einleiten, um Leben zu retten.
Vizekanzler Kogler beginnt
Der Grünen-Chef richtet zu Beginn seinen Dank an jene, die besonders von der Krise betroffen sind.
Die PK beginnt
Pressekonferenz beginnt in wenigen Minuten
Pünktlich um 10 sollten die vier Politiker vor die Mikrophone treten.
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