Lockdown light

Alle Details zum Lockdown: Das plant die Regierung

Alle Details zum Lockdown: Das plant die Regierung
© APA/ROLAND SCHLAGER
Heute um 14 Uhr wird die Regierung neue Verschärfungen verkünden. Was jetzt kommt.
OE24 auf Google bevorzugen

Es soll im Unterschied zum März ein „Lockdown light“ kommen – ähnlich wie in Deutschland. Dieser soll schon Anfang November in Kraft treten. Das sind alle Details zum Lockdown.

➔ Physische Kontakte: Bald sollen in der Regierung Kontaktbeschränkungen – also nur noch Treffen mit einem anderen Haushalt außerhalb der Familie – verhandelt werden. Dabei können Treffen auch draußen auf maximal zehn Personen beschränkt werden. Ob das auch private Feiern und Treffen in Wohnungen – wie in Deutschland der Fall – betrifft, darf aber bezweifelt werden.

➔ Pause: In den meisten Ländern sind Massenevents längst untersagt. Das soll jetzt auch befristet in Österreich kommen. Das heißt, dass Oper, Theater, Kino, aber auch Profi-Fußballspiele nicht mehr vor Publikum stattfinden dürfen. Wie lang das gelten soll, ist noch offen. Einen Lockdown darf die Regierung nur auf 10 Tage begrenzt machen, einzelne Verordnungen freilich länger. In Deutschland gelten die Maßnahmen vier Wochen. Das soll das Infektionsgeschehen brechen.

➔ Mittelweg: Der Handel soll diesmal komplett offen bleiben. Die Gastronomie (Restaurants, Bars) soll – so der Regierungsplan – hingegen befristet zusperren. Nur Take-away oder Lieferservice darf angeboten werden. Auch Fitnesscenter müssen dichtmachen.

➔ Verhandlung: „Kindergärten und Schulen sollen auch im Fall eines Lockdowns offen bleiben“, stellte Bildungsminister Heinz Faßmann gestern im Interview auf oe24.TV klar. Das ist wie etwa in Deutschland eine bewusste gesellschaftspolitische Entscheidung. Aber: Es könnten zumindest wieder in der Oberstufe Schichtbetrieb und bei Bedarf E-Learning kommen.

➔ Lockdown light: Friseure könnten diesmal offen bleiben, Kosmetikbehandlungen und alle Dienstleistungen mit großer Nähe kurzfristig gestoppt werden. Und wichtig: Arztpraxen bleiben natürlich offen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden