Wiener Börse eröffnet etwas schwächer
Größere Abgaben gab es vor allem in VIG, die Aktien des Versicherers büßten 1,83 Prozent auf 38,10 Euro ein. Am Montagabend hatte die VIG nachbörslich vor "Volatilitäten im Ergebnis" gewarnt, die heuer zu erwarten seien.
In ihrer Mitteilung spricht die VIG von "fortgesetzt schwierigen Marktbedingungen in Rumänien" und einer "adversen Situation der Donau-Versicherung im Bereich Kfz-Versicherung in Italien". In der Früh hat die VIG zudem den Kauf des Lebensversicherers Skandia Polen gemeldet.
Gesucht waren in der Früh Semperit und stiegen um 1,18 Prozent auf 36,40 Euro. Der Kunststoff- und Kautschuk-Produzent hatte in der Früh mit durchwegs leicht über den Erwartungen liegenden Neunmonats-Ergebnissen überrascht.
Der Nettogewinn von Semperit legte um 25,7 Prozent auf 44,5 Mio. Euro zu, prognostiziert war im Schnitt ein Plus von 24 Prozent. Die Gruppe erwartet eine Fortsetzung der aktuellen Auftragslage über das Jahresende 2013 hinaus. Allerdings werde in absehbarer Zeit nicht mit einer nachhaltigen Erholung des globalen makroökonomischen Umfelds gerechnet, erklärte Semperit.
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