Exklave Kaliningrad

Polen: Großeinsatz an der Grenze zu Russland

Gesperrtes Tor und Schilder am Waldrand an der polnisch-russischen Grenze bei Krynica Morska.
© Getty Images
In Polen haben Polizei, Grenzschutz und Armee einen groß angelegten Einsatz an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad begonnen.
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Es habe Hinweise gegeben, dass es in den kommenden Tagen an der Grenze zu Kaliningrad zu Sabotageakten kommen könnte, sagte Polizeichef Marek Boron dem Radiosender Rmf.fm.

"Wir müssen für die Sicherheit der dort lebenden Bürger sorgen, aber auch für die Einrichtungen und alle möglichen Situationen, die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen könnten", sagte der Polizeichef weiter. Deshalb sei die Polizei in der Grenzregion mit Einsatzkräften aus anderen Landesteilen verstärkt worden. Auch die Eliteeinheit Grom der Armee ist dort im Einsatz, teilte ein Militärsprecher der Boulevardzeitung "Fakt" mit. Präsident Karol Nawrocki werde über die Situation ständig auf dem Laufenden gehalten, sagte sein Sprecher Rmf.fm.

Das EU- und NATO-Mitglied Polen teilt sich mit der russischen Exklave Kaliningrad eine 232 Kilometer lange Grenze. Dieses hochgerüstete Gebiet ist von den NATO-Mitgliedern Polen und Litauen umgeben und gilt als "Moskaus unsinkbarer Flugzeugträger".

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