Nahost-Krieg

Kann Katar jetzt den Frieden vermitteln?

Ein Mann im Anzug spricht bei einem Treffen, vor ihm steht ein Mikrofon und ein Blumenarrangement.
© IMAGO/SNA
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu. Die USA, Israel und der Iran befinden sich in einer dramatischen Lage.
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Am 28. Februar hatten die USA und Israel den Iran angegriffen und einen großen Teil der politischen Führung getötet.

Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht, wobei um die Straße von Hormuz gerungen wird. Knapp ein Viertel des weltweiten Erdöls passiert die Meerenge, die der Iran für sich beansprucht.

7-Tage Plan des Emirats

Jetzt versucht erneut das kleine Wüsten-Emirat Qatar ein Ende der Kampfhandlungen zu vermitteln.

Das Abkommen sieht eine einwöchige Phase vor, in der gezielt auf die Sicherheitsbedenken Teherans und Washingtons eingegangen werden soll.  Beide Parteien müssten sich zu täglichen, schrittweisen Schritten zur Deeskalation verpflichten. Garantiert werden soll das Abkommen von mehreren Ländern. Die US-Regierung drängt auf Druck Israels auch dazu, das iranische Atomprogramm in die Verhandlungen einzubeziehen. Der Iran erklärte bisher, sein Programm diente nur friedlichen Zwecken.

Ein hochrangiger iranischer Vertreter erklärte jedoch, Doha habe lediglich inakzeptable Ideen vorgebracht. Ein neuer Vorschlag liege nicht vor. Ein anderer Insider sagte hingegen, Teheran prüfe einen neuen Entwurf. Eine Antwort werde bis Ende der Woche erwartet.

Es wäre nicht der erste Vermittlungsversuch von Katar. Frühere Versuche waren bisher nicht von Erfolg gekrönt. Zwar gab es im Juni ein vorläufiges Friedensabkommen, doch dieses scheiterte bald wieder. Einen iranischen Vorschlag von Ende September, der die Wiedereröffnung der Straße von Hormus unter bestimmten Bedingungen vorsah, lehnte US-Präsident Donald Trump ab.

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