0:3 gegen Spanien

Adiós WM, wir sind trotzdem stolz auf euch

Österreichische Fußballspieler wirken enttäuscht nach einer Niederlage im Stadion.
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Nichts wurde aus dem Wunder von Los Angeles. Unsere WM-Helden müssen sich nach tapferem Kampf im WM-Sechzehntelfinale Spanien 3:0 geschlagen geben.
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Danke, Burschen! Der rot-weiß-rote WM-Traum ist zwar geplatzt, doch diese Truppe schenkte Fußball-Österreich nach 72 Jahren wieder eine WM-K.o.-Phase. In Los Angeles war gegen Europameister Spanien Endstation. Die Rangnick-Elf stemmte sich mit Leidenschaft gegen die "Furia Roja", musste sich am Ende aber mit 0:3 geschlagen geben. Für Spanien war es der erste K.o.-Sieg bei einer WM seit dem Titelgewinn 2010, für David Alaba & Co. endet ein starkes Turnier mit einem Sieg, einem Remis und zwei Pleiten – jedoch gegen den Weltmeister und den Europameister.

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Highlights: Spanien vs. Österreich


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Mit derselben Startelf, die schon Argentinien gefordert hatte, nahm die Rangnick-Elf auch Europameister Spanien mutig in die Zange. Doch die "Furia Roja" drückte vom Anpfiff an aufs Gas und rollte mit Olmo, Pedri und Yamal – von Laimer eng bewacht – eine Offensiv-Walze auf das ÖFB-Tor zu. Vor allem Abwehr-Hüne Kevin Danso musste Schwerstarbeit verrichten. Österreich biss sich dennoch in die Partie und zeigte seine bislang stärkste Startphase dieser WM.

Gregoritsch verpasst Führung

Die Belohnung lag förmlich in der Luft: Sabitzer marschiert links durch, Gregoritsch fehlen beim Kopfball nur Zentimeter (18.). Danach wurde es wild: Posch rettet gegen Olmo in höchster Not (29.), wenig später versenkt Cucurella den Ball im Netz – doch Schlager wird zu Fall gebracht, der VAR nimmt den Treffer zurück (30.).

Spanien blieb am Drücker, doch Super-Schlager brachte die Iberer mit mehreren Glanzparaden schier zur Verzweiflung. In Minute 35 war aber auch der ÖFB-Keeper geschlagen: Cucurella findet Oyarzabal mit einer scharfen Hereingabe, der am Elferpunkt eiskalt einschiebt – 1:0 (35.). Bis zum Pausenpfiff hielt Schlager mit zwei weiteren starken Rettungstaten die ÖFB-Hoffnungen am Leben – trotz spanischer Daueroffensive.

Porro wird zum Showstopper

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst unverändert – Rangnick setzte mit Kalajdzic und Arnautovic im Sturm aber ein klares Zeichen. Fast mit Erfolg: Sabitzer serviert punktgenau, Kalajdzic steigt bei seiner ersten Ballberührung hoch und setzt den Kopfball hauchdünn – keine 20 Zentimeter – über die Latte (61.).

Spanien gegen Österreich


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Doch statt des Ausgleichs rollte der De-la-Fuente-Express weiter. Österreich brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Olmo und Cucurella scheiterten zunächst noch an Abwehr. Spanien blieb aber dran: Baena setzt sich links durch, flankt scharf zur Mitte, wo Porro heranrauscht und den Ball mit der Stirn ins Netz donnert – 2:0 (66.).

Super-Schlager mit Parade-Show

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst unverändert – Rangnick setzte mit Kalajdzic und Arnautovic im Sturm aber ein klares Zeichen. Fast mit Erfolg: Sabitzer serviert punktgenau, Kalajdzic steigt bei seiner ersten Ballberührung hoch und setzt den Kopfball hauchdünn – keine 20 Zentimeter – über die Latte (61.).

Doch statt des Ausgleichs rollte der De-la-Fuente-Express weiter. Österreich brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Olmo und Cucurella scheiterten zunächst noch an der Abwehr. Spanien blieb aber dran: Baena setzt sich links durch, flankt scharf zur Mitte, wo Porro heranrauscht und den Ball mit der Stirn ins Netz donnert – 2:0 (66.).

Man versuchte noch einmal alles. Doch als Oyarzabal seinen Doppelpack erzielte, war der Traum endgültig vorbei (89.). Auch wenn die WM nun für uns vorbei ist, dieses Team hat dennoch das ganze Land stolz gemacht.

Spanien - Österreich Endstand 3:0 (1:0).

Los Angeles Stadium, 70.492 Zuschauer (ausverkauft),

SR Nyberg (SWE)

Tore: 1:0 (36.) Oyarzabal 2:0 (66.) Porro 3:0 (89.) Oyarzabal

Spanien: Simon - Porro, Cubarsi, Laporte (93. Pubill), Cucurella - Pedri (93. Ruiz), Rodri, Baena (71. Torres) - Yamal (85. Gavi), Oyarzabal, Olmo (71. Merino)

Österreich: A. Schlager - Posch (85. Prass), Danso, Alaba, Laimer - Seiwald (46. Chukwuemeka), X. Schlager (46. Grillitsch) - Schmid (60. Kalajdzic), Wanner, Sabitzer - Gregoritsch (60. Arnautovic)

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